Mitte Oktober bin ich mit 20 Schueler des Mahathais (Schule fuer koerperlich Behinderte) fuer eine Woche in den Norden gereist.
Die Reise startete um 20:00 an einem Donnerstag Abend. Alle Schueler und ich nachtuerlich auch, waren aufgeregt und gespannt auf das, was uns im Norden erwarten wird. Nach etwas mehr als 16 Stunden Busfahrt auf nicht immer gutbefahrbaren Strassen kamen wir an einem Vorort von Mai-Jam, unserem Reiseziel an. Wir mussten aus dem Bus raus und den Rest der Strecke in Pick-ups zuruecklegen, da die Strassen zu unserem kleinen Dorf in Mitten der Berge nicht gepflastert waren.
Angekommen in dem 120 Seelendorf wurden wir herzlich von den Priestern, Bruedern und Nonnen empfangen. Eine kleine Erfrischung und eine liebevolles Laecheln gab es fuer jeden bevor wir zur Begruessung gingen.
Danach bezogen wir unsere Huetten, die eher spartanisch aber sehr sauber waren.
Nach einer Entspannungspause gings dann zum Abendessen um uns fuer das Abendprogramm zu staerken. Ein einfaches doch zugleich leckeres und traditionelles Thaigericht wurde auf unseren kleinen Holztischchen aufgetischt.
Waehrend des Abendessens und des darauffolgenden Programms konnte ich schon die ersten Kontakte und mein gelerntes Thai anwenden.
Bald war es Zeit fuer den dringend erforderlichen Schlaf. Auf meiner Matte liegend lies ich den ersten Tag Revue passieren. Ein auesserst aufregender Tag, der von gemischten Gefuehlen durchzogen war:
”Alle hier sind nett und die Landschaft ist atemberaubend, jedoch bin ich hier der einzige Nichtthai im Umkreis von 60 KM und mein Thai ist sehr ausbaufaehig.”
Ich hatte ein leicht unwohles Gefuehl in der ersten Nacht, da ich mir meiner Dinge und Entscheidungen das erste Mal seit ich in Thailand war unsicher war.
Doch je mehr Zeit in der Woche verging, desto wohler fuehlte ich
Wir verbrachten jeden Tag in der Natur. Es war ein Anblick und eine Schoenheit die meine Augen zuvor noch niemals vernommen hatten. Alles und jeder war im Einklag mit der Natur. Keine Handys, kein Internet, kein Stress nur die Thais, die Berge und ich mittendrin.
Wir gingen baden an Wasserfaellen, erkundeten die Gegend und arbeiteten auf einem Reisfeld - ganz traditionell mit Sichel und Farmerhut.
Ich durfte eine Woche in eine andere Welt eintauchen und unbeschreibliche Erfahrungen sammeln.Ich habe in dieser Woche so viel erlebt und kann nun mit Stolz behaupten das echte
Ich habe eine Menschlichkeit und Naechstenliebe erfahren die in Europa verschwunden zu sein scheint. Die Menschen haben nichts und doch haben sie mehr als manch wohlhabender Europaer, denn sie haben immernoch sich und die Gewissheit dass andere auf sie bauen und in sie vertrauen.
Diese Erfahrungen lassen mein





