Sonntag, 6. September 2009

Die ersten Impressionen


Am Mittwoch Morgen 11.30 ging mein Flieger von Frankfurt nach Bangkok mit einer Zwischenlandung in Bahrain, und die hatte es definitiv in sich.
Hygiene- oder Sicherheitsbestimmungen wie wir sie von Deutschland gewohnt sind gibt es da nicht. Geraucht wurde meist auserhalb des Raucherraums, sprich mitten auf dem Gate.
Auch ein "kotzen" auf dem Gang in der Menschenmenge wird hier scheinbar oefter gesehen.
Niemand scheint sich darum zu kuemmern die rot-schwarze Fluessigkeit aus dem Muelleimer zu entfernen an dem schon wieder kleine Kinder stehen und spielen.
Nach einer geschlagenen Stunde die ich mit warten und Langeweile verbracht habe ging es dann endlich weiter. Ich ging eine Etage tiefer und sah 4 verscheidene Gates. Nach 5 Sekunden war mir anhand der Leuten die an den Gates standen klar, welches davon meines ist - eine riesige Schlange von Menschen, die meisten alleinreisende "weisse" Maenner mit dicker Wampe.

Angekommen bin ich in Bangkok um 7.50, wo mich direkt ein Mitarbeiter der Fr. Ray Foundation abgeholt hat.
Die ersten beiden Tage habe mit schlafen und Stadterkundungen, die meist am grossen Supermarkt endeten verbracht.
An meinem dritten Tag ging es dann endlich los mit meiner Arbeit. Am Morgen waren wir bei den Streetkids und haben mit ihnen ein bisschen Englisch gelernt. Puenktlich um 12.30 wurden wir von unserem Fahrer abgeholt und zurueck zur Fr. Ray Foundation gebracht wo wir uns an dem Mittagsbuffet staerken konnten, was auch dringend erforderlich war.
Denn der Nachmittag verlangte sehr viel von mir ab. Wir waren im Village und haben dort mit den juengsten Kiddies gespielt die hier sind.
So etwas hab ich noch nie erlebt. Sie waren alle so aufgeschlossen sprangen bereits nach 10 min auf mich und wollten alle huckepack genommen oder durch die luft geschleudert werden.
Ich hatte echt einen riesen Spass und bin immernoch erstaunt wie viel Power die Kids hier haben. Nach einer stunde war ich von oben bis unten vollgeschwitzt und koerperlich echt am Ende. Und wer verlangte Nachschlag? - die Kids!
Sie wollten uns garnicht gehen lassen und ich waer am liebsten auch noch geblieben. Es ist echt Schade dass wir nur einmal in der woche ins Village gehen und noch bedauerlicher ist die Tatsache, dass es von unserem Gelaende nur mit Auto oder Roller zu erreichen ist, wenn man nicht 2 Stunden unterwegs sein will.

Die Abendgestaltung laesst bisher nichts zu wuenschen uebrig. Wir haben hier eine Stammkneipe in der abgesehen von uns nur Thais sind. Jeden Abend spielt eine Band die typisch thailaendische Musik macht - und die ist echt richtig gut. Mittlerweile kenn ich auch schon den ein oder anderen Thai aus der Bar und wir spielen eine Runde Pool oder trinken ein Bierchen zusammen. Generell wird man hier als Volunteer anders augenommen als ein Tourist. Die Leute wissen was wir hier machen und sind sehr dankbar dafuer.
Am Freitag sind wir nach unserer Arbeit an den Strand gegangen wo wir Richard, Terry und einige andere Volunteers getroffen haben. Richard hat Buritos gemacht und zwei Kuehtaschen voll mit Bier und Wein vorbeigebracht. Wir sassen direkt am Wasser und konnten auf unseren bequemen Strandliegen den Sonnenuntergang geniesen.

2 Kommentare:

  1. Servus Jochen,

    mit dir hat RVM einen würdigen Nachfolger für Pattaya gefunden. Es ist schön zu hören, dass es dir gefällt und ich wünsche dir einfach alles Gute, viel Spaß und viel Erfolg bei deiner Arbeit als Volunteer in der Fr. Ray Foundation.

    Sawasdee khrap, Sebastian

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  2. Hallo Jochen,

    das hoert sich ja schon mal nicht verkehrt an. Ich wuensche Dir alles Gute und viele wertvolle Erfahrungen!

    Dein Benedikt

    P.S.: Ich bin gerade auf der anderen Seite der Welt in den USA und werde in ca. 1 1/2 Wochen Deine Kollegen in Philly besuchen.

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